Zweite Jahreshälfte, saubere Datenbasis: So bringen Sie Ihre gespeicherten Inhalte im Sales Navigator auf den neuesten Stand
Vor einigen Wochen haben wir darüber gesprochen, warum sich zur Jahresmitte ein kleiner "Health Check" im Sales Navigator lohnt (hier ist der Post dazu). Eine regelmäßige Überprüfung Ihrer Leads, Accounts und Buying Center sorgt für mehr Fokus und hilft Ihnen dabei, die richtigen Prioritäten zu setzen.
Heute gehen wir einen Schritt weiter.
Denn nachdem Sie entschieden haben, was relevant bleibt, lohnt sich ein Blick darauf, wie Sie Ihre gespeicherten Inhalte im Sales Navigator optimal organisieren.
1. Archivieren statt alles behalten
Viele Nutzer:innen speichern im Laufe der Zeit zahlreiche Lead und Account Listen. Einige werden aktiv genutzt, andere stammen aus vergangenen Kampagnen oder Projekten.
Fragen Sie sich deshalb:
- Welche Listen nutze ich heute tatsächlich noch?
- Welche Listen kann ich archivieren oder löschen?
- Sind die Namen meiner Listen noch eindeutig?
Eine übersichtliche Struktur spart Zeit und erleichtert den Einstieg in den Arbeitstag.
2. Gespeicherte Suchanfragen überprüfen
Gespeicherte Suchen gehören zu den leistungsstärksten Funktionen im Sales Navigator. Sie informieren Sie automatisch über neue Leads oder Accounts, die zu Ihren Suchkriterien passen.
Genau deshalb lohnt sich ein regelmäßiger Blick darauf.
Prüfen Sie beispielsweise:
- Entsprechen Branche und Unternehmensgröße noch Ihrer Zielgruppe?
- Arbeiten Sie inzwischen in einer anderen Region?
- Haben sich Ihre Zielrollen verändert?
Schon kleine Anpassungen können dazu führen, dass Sie deutlich relevantere Empfehlungen erhalten.
3. Benachrichtigungen bewusst reduzieren
Nicht jede Benachrichtigung ist gleich wichtig.
Wenn Sie Listen und gespeicherte Suchen bereinigen, verbessern Sie gleichzeitig die Qualität Ihrer Alerts. Statt einer Vielzahl an Updates erhalten Sie Informationen zu den Accounts und Leads, die aktuell wirklich relevant sind.
So fällt es leichter, Chancen schneller zu erkennen und im richtigen Moment den Kontakt aufzunehmen.
4. Prüfen Sie Ihre Notizen und Tags
Nutzen Sie Notizen oder Tags im Sales Navigator?
Dann lohnt sich auch hier ein kurzer Blick.
- Sind die Informationen noch aktuell?
- Helfen die Tags bei der Priorisierung?
- Gibt es Kategorien, die Sie heute anders strukturieren würden?
Gerade bei größeren Portfolios können konsistente Tags die tägliche Arbeit deutlich erleichtern.
5. Ein kurzer Blick auf Ihre gespeicherten Leads
Zum Abschluss lohnt sich noch eine einfache Frage:
Würde ich diesen Lead oder Account heute erneut speichern?
Wenn die Antwort "Nein" lautet, ist das oft ein guter Hinweis darauf, dass Sie Ihre Listen verschlanken können.
Das Ziel ist dabei nicht, möglichst viele Leads zu speichern. Entscheidend ist, dass Sie sich auf die Kontakte konzentrieren, mit denen Sie in den kommenden Monaten tatsächlich arbeiten möchten.
Weniger Aufwand, mehr Fokus
Ein paar Minuten für die Pflege Ihrer gespeicherten Inhalte können im Alltag einen großen Unterschied machen.
Übersichtliche Listen, aktuelle Suchanfragen und relevante Benachrichtigungen helfen Ihnen dabei, schneller die richtigen Signale zu erkennen und Ihre Zeit gezielt für die wichtigsten Accounts einzusetzen.
Wie organisieren Sie Ihre Lead Listen, Account Listen und gespeicherten Suchanfragen im Sales Navigator?
Haben Sie feste Routinen oder hilfreiche Tipps? Teilen Sie Ihre Erfahrungen gerne mit der Community.